Hypnotic sound from the Russian underground, yeah!

 

 

KEDR LIVANSKIY – ARIADNA

Ariadna is a varied palette of electronic subgenres, incorporated so well that they all seem to take on the same hues (the desaturated album art feels perfect for the monochromatic feel of the music). Kedr Livanskiy cherry-picks elements of techno, dub, and experimental electronica, among other styles, to build an otherworldly landscape. Fitting age-old folk tales and legendary Romanticism over well-curated, sparse beats, it’s at once modern and timeless — not to mention a great listen.       ThrdCoast

 

The National

 

Sleep Well Beast

 

The National melden sich nach vier Jahren mit ihrem siebten Studioalbum zurück! Ich habe es mit einer ordentlichen Portion Vorfreude erwartet!

Und ich wurde nicht enttäuscht, es ist ein solides Werk geworden! Dies hier soll  kein Album Review sein, aber ich schätze diese Band sehr, und deshalb möchte ich hier ein paar Worte los werden. The National haben es nach 18 Jahren Bandgeschichte immer noch drauf ihrem Sound treu zu bleiben, ihn aber auch gleichzeitig weiter voran zu treiben. Melancholisch, düster und lyrisch; gespickt mit coolen elektronischen Klangwelten. Dies, so finde ich, schafft eine Atmosphäre, die nachwirkt und die es sich zu entdecken lohnt.

 

 

 

 

All creatures great and small


Difficult for actors to extemporise in nineteenth-century English. Except for Robert Hardy and Elizabeth Spriggs, who speak that way anyway.

–  Emma Thompson –

Oben seht ihr meine Autogrammkarte, die ich mir als „alter“ – All creatures great and small – Liebhaber, mal organisiert habe. Seit dem hängt sie neben den anderen Autogrammkarten von Helen, James und Tristan an der Wand bei mir im Wohnzimmer. Er war so wundervoll als Siegfried !!!  R.i.P.

One More Light

 

Who cares if one more light goes out ?
In the sky of a million stars
It flickers, flickers
Who cares when someone’s time runs out ?
If a moment is all we are
Or quicker, quicker
Who cares if one more light goes out ?
Well I do
Well I do

… maybe together again … Chris Cornell  &  Chester Bennington !   R.I.P.

So much to see !

“This is one corner… of one country, in one continent, on one planet that’s a corner of a galaxy that’s a corner of a universe that is forever growing and shrinking and creating and destroying and never remaining the same for a single millisecond. And there is so much, so much to see !

—  The Doctor  ( the Eleventh ) ,  Season  7 ,  Episode  4

 

Yes !!! It´s a woman ! Have fun :  Jodie Whittaker !

The Cat and the Moon

 

Hier eines meiner Lieblingsgedichte von Yeats, einem großen irischen Lyriker und Denker. Bei ihm wird Asperger vermutet, dessen ich mir auch ziemlich sicher bin! Die Katze und der Mond…schwarz und weiss…nah, und doch fern…Mann und Frau…Unabhängigkeit und Verbundenheit…

 

The cat went here and there
And the moon spun round like a top,
And the nearest kin of the moon,
The creeping cat, looked up.
Black Minnaloushe stared at the moon,
For, wander and wail as he would,
The pure cold light in the sky
Troubled his animal blood.
Minnaloushe runs in the grass
Lifting his delicate feet.
Do you dance, Minnaloushe, do you dance?
When two close kindred meet,
What better than call a dance?
Maybe the moon may learn,
Tired of that courtly fashion,
A new dance turn.
Minnaloushe creeps through the grass
From moonlit place to place,
The sacred moon overhead
Has taken a new phase.
Does Minnaloushe know that his pupils
Will pass from change to change,
And that from round to crescent,
From crescent to round they range?
Minnaloushe creeps through the grass
Alone, important and wise,
And lifts to the changing moon
His changing eyes.

by:  William Butler Yeats ( 1865-1939 )

Ein Zitat von Franz Kafka

Wenn Du vor mir stehst und mich ansiehst, was weißt Du von den Schmerzen, die in mir sind und was weiß ich von den Deinen. Und wenn ich mich vor Dir niederwerfen würde und weinen und erzählen, was wüsstest Du von mir mehr als von der Hölle, wenn Dir jemand erzählt, sie ist heiß und fürchterlich. Schon darum sollten wir Menschen voreinander so ehrfürchtig, so nachdenklich, so liebend stehn wie vor dem Eingang zur Hölle.

…wo er recht hat, hat er recht!

Kafka und eine namenlose Katze

 

Franz Kafka hat Katzen, wie er in einem Brief an Felix Weltsch vom 15. November 1917 selbst gestand, »im Geheimen seit je her gehaßt«. Als er sich im September dieses Jahres bei seiner Schwester zu einem Erholungsurlaub in dem böhmischen Dorf Zürau einfand, wurde er in seinem Zimmer von Mäusen allerdings so sehr geplagt, daß er sich gezwungen sah, die Katze des Hauses mit aufs Zimmer zu nehmen, die ihm dann tatsächlich Ruhe verschaffte. Er konnte es zwar nicht ausstehen, wenn ihm die Katze beim Schreiben auf den Schoß sprang, mußte aber in einem Brief an Max Brod zugeben, sie wäre »ein äußerst gutes kindliches Tier«. Die Katze, deren Namen er nicht nennt, war anfangs nicht stubenrein. Kafka beschrieb ausführlich die Kalamität, die sich daraus für ihn entwickelte: »Wie macht sie es also? Sie wählt einen Ort, der dunkel ist, der mir ferner ihre Anhänglichkeit beweist. Von der Menschenseite aus gesehn ist dieser Ort zufällig das Innere meines Pantoffels.« Darüber tröstete Kafka sich mit folgender Einsicht hinweg: »Katzen vertreiben die Mäuse schon durch die bloße Anwesenheit, vielleicht sogar schon durch die bloßen Ablagerungen, weshalb auch diese nicht ganz zu verachten sind.« Langsam gewöhnte sich Kafka an die Katze, er trug sie sogar »immer abends über den Ringplatz ›warm im Arm‹ nachhause«. Anfang Dezember berichtete er seinem Freund Max Brod stolz und glücklich von den Ergebnissen seiner erzieherischen Bemühungen in hygienischer Hinsicht: »Wunderbar, wenn man mit einem Tier einig geworden ist. Wie ein gut erzogenes Kind geht es am Abend nachdem es Milch bekommen hat, zur Schachtel, steigt hinein, buckelt sich, weil die Schachtel zu klein ist, und tut, was es muß.« Und einem anderen Freund schrieb er, daß er »meiner kleinen schlafenden Katze Ihr Gedicht deklamiert« habe. So hatte sich der Katzenhasser Kafka langsam an die Katze gewöhnt und sie wohl auch liebgewonnen, als er Zürau im Frühjahr 1918 wieder verließ. Vielleicht hat Kafka diese namenlose Katze im Sinn gehabt, als er zwei Jahre später seinen einzigen literarischen Text über eine Katze geschrieben hat, die Kleine Fabel!

Hiermit widme ich meinen ersten Beitrag: Franz Kafka!

Die Kleine Fabel, von Franz Kafka, aus dem Jahre 1920

 

„Ach“, sagte die Maus, „die Welt wird enger mit jedem Tag. Zuerst war sie so breit, daß ich Angst hatte, ich lief weiter und war glücklich, daß ich endlich rechts und links in der Ferne Mauern sah, aber diese langen Mauern eilen so schnell aufeinander zu, daß ich schon im letzten Zimmer bin, und dort im Winkel steht die Falle, in die ich laufe.“ – „Du mußt nur die Laufrichtung ändern“, sagte die Katze und fraß sie.

Ich habe Franz Kafka in meiner eigenen Interpretation gezeichnet, und unter anderem diese „Geschichte“ mit einfliessen lassen!